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Verpackungsdruck
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Verpackungsdruck
Im Verpackungsdruck gibt es die unterschiedlichsten Bedruckstoffe, Druckverfahren
und einen hohen Anteil an Sonderfarben. Handelt es sich bei der Verpackung
um eine kleine Faltschachtel aus weißem Karton, die nur mit CMYK-Farben
bedruckt wird, so kann dafür ein Proof gemäß MedienStandard
Druck produziert werden. Bei allen anderen Kombinationen aus Bedruckstoffen,
Druckverfahren und der Verwendung von Sonderfarben gilt folgende Grundregel:
"Lassen
Sie ein Kontraktproof immer dort anfertigen, wo auch die Druckform erstellt
wird" !
Wenn Sie als Gestalter ihren
Design-Prozess auf den späteren Kontraktproof abstimmen wollen, so
gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Sie können in einem
Standard-CMYK Farbraum wie dem MedienStandard Druck einen Entwurf erstellen
und das Unternehmen, das die Druckvorlage erstellt , baut ihr Layout entsprechend
um, damit es in den Farbdefinitionen, Druckzuwächsen und Überfüllungen
an den späteren Druckprozess angepaßt ist.
Produktion weitgehend farbverbindlicher Dummies
für den Verpackungs im Designbüro
Mit dem Einzug relativ preiswerter aber sehr leistungsfähiger Farbdrucklösungen
für den Verpackungsdruck ergeben sich allerdings auch andere Möglichkeiten.
So bietet das System First Check von Kodak Polychrome eine Reihe von Features,
die einer kleinen Revolution im Designprozess für den Verpackuungsdruck
gleich kommen. Dieses System erlaubt es unter der Nutzung von Colormanagement
einen Farbdruck auf den unterschiedlichsten Auflagenpapieren und Kunststoffolien.
Durch die Bedruckung einer transparenten Schrumpffolie können Drucke
auch auf Kunststofflaschen, Dosen und andere dreidimensionale Gegenstände
übertragen werden. Als eines der ganz wenigen Desktop-Drucksysteme
am Markt können mit Firstcheck auch Metallic-Töne und Deckweiß
gedruckt werden.
Im Unterschied zum Akzidenzdruck gemäß MedienStandard Druck
ist die Farbgebung im Verpackungsdruck weit weniger standardisiert. Will
man auf einem System wie First Check möglichst farbverbindlich produzieren,
so sollte man als Designbüro eine enge Zusammenarbeit mit dem Betrieb
suchen, der die spätere Druckform und den Kontraktproof erstellt.
Dies gilt insbesonders dann, wenn es sich um Kunstoffverpackungen handelt,
die im Flexodruck erstellt werden.
Will man als Designbüro aus einem System wie Firstcheck eine maximale
Farbverbindlichkeit zum späteren Kontraktproof und dem Endprodukt
erreichen, so erfordert dies eine sehr intensive Auseinandersetzung mit
dem Syystem an sich und den Produktionsprozessen im Verpackungsdruck insgesamt.
Hier ist es oft sinnvoll einen Spezialisten für Farbmanagement hinzuzuziehen,
der sich im Verpackungsmarkt auskennt.
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